Verner Panton

Heart Cone Chair

Der Heart Cone Chair von vitra wurde benannt nach seiner Form, der Silhouette eines Herzes. Wer einen Solitär Sessel sucht, der Flexibilität, vollendete Form und Funktionalität vereint, wird beim Heart Cone Chair von Designer Verner Panton fündig.

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Heart Cone Chair , Verner Panton 1970
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Rot, Grün, Blau - der Schweizer Möbelhersteller vitra fertigt den Heart Cone Chair in insgesamt neun Farben. Auf einen Korpus aus glasfaserverstärktem, laminierten Kunststoff wird als Polsterung Polyurethanschaum aufgebracht. Als Bezug dient der Möbelbezugsstoff Tonus des dänischen Herstellers kvadrat. Der Stoff wurde erst knapp zehn Jahre nach dem Heart Cone Chair entwickelt. Durch das Beimischen von Helanca - besser bekannt als Material für elastische Strumpfhosen - zur Kammgarnwolle ergibt sich ein flexibler und strapazierfähiger Stoff - wie geschaffen für die Polsterung skulpturaler Sitzmöbel wie den Heart Cone Chair. Ein Herz zum Hineinkuscheln und ein visuelles Highlight - wer kann da schon widerstehen?

Living Tower

Der Living Tower von vitra, ist eine quadratische Sitzskulptur. Ihr Designer Verner Panton nutzt bei der ausgeklügelten Konstruktion des Living Towers die Mehrdimensionalität des Raumes gekonnt aus.

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Living Tower , Verner Panton 1969
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Wie die Essenz Verner Pantons phantastischer Wohnlandschaften wirk der Living Tower von vitra. Zwischen 1968 und 1969 entstanden, steht die Sitzskulptur für die damalige Epoche: experimentell, unkonventionell und grenzenlos. Panton, dem es immer davor graute, in starren Positionen verharren zu müssen, schuf mit dem Living Tower ein Objekt, das gleichzeitig vier verschiedene Sitzpositionen bietet. Die Skulptur lässt sich frei im Raum aufstellen oder im Durchgang zwischen zwei Räumen positionieren. Der Living Tower setzt sich aus einem linken und einem rechten Teil zusammen. Diese Elemente können auch getrennt voneinander aufgestellt werden. Von Hause aus wird der Living Tower in den Farben rot, mattbau und chocolate, einem satten braun angeboten. Die Design-Agentur TAGWERC bietet den Living Tower von vitra darüber hinaus exklusiv in vielen weiteren Farben an. Gekonnt platziert geht der Living Tower einen Dialog mit dem Raum ein. Gebaute Kommunikation - wohl kaum eine Sitzskulptur symbolisiert dies besser.

Amoebe

Bequeme, bodennahe Lounge-Möbel wie der Amoebe Sessel von vitra haben sich wieder zu einem großen Einrichtungsthema entwickelt. Bereits Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre, der Geburtsstunde der Amoebe, hatten Lounge-Möbel ihre erste Hochzeit.

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Amoebe , Verner Panton 1969/1970
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Damals gestaltete der dänische Designer Verner Panton seine zweite Visiona-Ausstellung im Rahmen der Kölner Möbelmesse. Für das Sitzmöbel Amoebe fand Verner Panton dabei Inspiration bei den gleichnamigen Einzellern, die ihre Gestalt laufend ändern. Auch der Amoebe Sessel passt sich demjenigen an, der in ihm Platz genommen hat an. Durch eine flexible Rückenschale und eine bequeme Schaumstoffpolsterung hat der heutige Hersteller vitra den Sitzkomfort von 1970 deutlich gesteigert. Durch den semi-elastischen Bezugsstoff Tonus, der eigens für die Polsterung skulpturaler Möbel entwickelt wurde, kann die Faltenbildung minimiert werden. Die Amoebe von Verner Panton lässt sich ausgezeichnet als Solitär platzieren. Mehrere Amoeben, nebeneinander aufgestellt, ergeben eine bequeme Lounge-Bank.

Amoebe Highback

Als Variante des Longe Sessels Amoebe von vitra entwickelte Verner Panton die Amoebe Highback.

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Amoebe Highback , Verner Panton 1969/1970
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Dabei wurde die Grundform der Amoebe im Rückenbereich um das Doppelte verlängert, Den Abschluss bildet eine Art Baldachin, der sich über dem Sitzenden verjüngt und schließlich endet. Selbst in großen Räumen kann auf diese Weise ein Gefühl von Geborgenheit und Intimität entstehen. Gleichzeitig werden die Umgebungsgeräusche angenehm abgedämpft. Wie die Amoebe wird auch die Amoebe Highback vom Schweizer Möbelhersteller vitra produziert. Auch die Amoebe Highback hat durch die Weiterentwicklung von Materialien und Produktionsmöglichkeiten gegenüber dem Original von 1969|1970 deutlich an Sitzkomfort gewonnen. Das skulpturale Design des Lounge Sessels wirkt wie ein überdimensionales, geschwungenes Band. Damit strahlt die Amoebe Highback beim Betrachten zunächst Dynamik aus. Einmal in ihr Platz genommen, wird man von einem einzigartigen Raum-in-Raum-Gefühl eingeschlossen. In der Amoebe Highback scheint man die Welt um sich herum für eine Weile zu vergessen.

Cone Chair & Cone Stool

Cone - Kegel, beim vitra Cone Chair gab wieder seine Form dem Sessel seinen Namen. Verner Panton entwarf den Cocktail-Sessel 1958. Das Wohnen in Zeiten des Wirtschaftswunders fand in geometrischen Formen und expressiven Farben seinen Ausdruck.

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Cone Chair & Cone Stool , Verner Panton 1958
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Wie die Designer Charles und Ray Eames experimentierte auch Verner Panton zu dieser Zeit mit Formen und Materialien. Nierentische, Tütenlampen, Cocktailsessel waren in den Fifties aus keinem Wohnzimmer wegzudenken. Gleichzeitig begann das Geschäft mit dem Eis zu boomen. Zu dieser Zeit realisierte Panton seinen ersten großen Auftrag: Umbau und Einrichtung eines Ausflugslokals auf der dänischen Insel Fünen. Für den Cone Chair griff Verner Panton auf die Form einer Eistüte zurück. Neben dieser ungewöhnlichen Form, war auch die Technik dahinter gänzlich neu. Der Korpus des Cone Chairs ruht auf einem Fußkreuz aus gebürstetem Edelstahl. Ein von außen unsichtbares Kugelgelenk ermöglicht das Drehen des Sessels um 360 Grad. Als Hocker steht der Cone Stool dem Cone Chair funktional in nichts nach. Einzig das Rückenteil sparte Panton hier aus. Ein Sessel wie eine überdimensionierte Eistüte - kein Wunder, dass der Cone Chair bei seiner Präsentation in New York seinerzeit zum Verkehrschaos führte.

Panton Chair Classic

Der Panton Chair Classic wird seit 1990 von vitra in Anlehnung an Verner Pantons klassischen Originalentwurf des Panton Chairs von 1957 gefertigt.

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Panton Chair Classic , Verner Panton 1958-1967
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Die Re-Edition, die dritte Version des Originals, besteht aus dem Werkstoff Hartschaum. Im Finish wird der Korpus, der nicht auf der Kufe sondern auf kreisrunden Gleitern aufliegt, hochglanzlackiert. In den 3 Farben weiß, rot und schwarz erhältlich, hebt sich der Panton Chair Classic nicht nur optisch sondern auch preislich deutlich vom Panton Chair aus eingefärbten Polyurethan ab. Seit seinem Architekturstudium arbeitet Verner Panton an Stuhlentwürfen, die ohne die klassischen vier starren Beine auskamen. Der Designer versprach sich von dieser Idee nicht alleine eine dynamischere Optik. Auch die Sitzeigenschaften sollten mehr Flexibilität und Bewegungsvielfalt bieten. Nachdem Panton etliche Absagen von anderen Möbelherstellern erhalten hatte, konnte er das Unternehmerpaar Erika und Willi Fehlbaum von seiner Idee begeistern. Er zog nach Basel, dem Sitz von Fehlbaums Firma vitra. Nach gemeinsamer fast zehnjähriger Entwicklungsarbeit (1958-1967) ging der Panton Chair - heute Panton Chair Classic - in Ser ie.

Panton Chair

Mit der technischen Errungenschaft, Kunststoff einzufärben, brachte vitra 1999 den Panton Chair von Verner Panton in einer alltagstauglichen und kostengünstigeren Variante auf den Möbelmarkt.

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Panton Chair , Verner Panton 1999
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Der vitra Panton Chair wird aus Polyurethan gegossen. Beigemischte Additive steigern die UV-Stabilität der Farbe und verlangsamen damit den Ausbleichprozess. Etwas, das den Panton Chair nicht nur indoor- sondern gleichzeitig outdoortauglich macht. Neben den 6 Farben weiß, schwarz, orange, rot, eisgrau und chartreuse, einem Oliveton, legt vitra den Panton Chair in regelmäßigen Abständen in so genannten Sondereditionen auf. So wurde der Panton Chair in 2011 in dark lime in einer Stückzahl von 2.000 Exemplaren gefertigt und über ausgesuchte vitra Händler angeboten. Neben der Farbauswahl macht die alltagstaugliche Verarbeitung des Panton Chairs den Stuhl besonders attraktiv. Der ergonomisch geformte Kunststofffreischwinger passt sich dem Sitzenden in seiner individuellen Sitzposition optimal an. Etwas, das zusätzliche Polster vollkommen überflüssig macht. Im Zubehörbereich sorgen Filzauflagen für Feuchtigkeitsausgleich, falls der Panton Chair im Sommer zu schwitzig wird. Panto-Glide, ein speziell für den Panton Chair entwickelter Filzgleiter, schont Stuhlkufe und alle glatten Untergründe. Weiteres Plus: der Panton Chair lässt sich platzsparend stapeln.

Panton Junior

Form und Farbmöglichkeiten beim Panton Chair brachte vitra 2006 auf die Idee, eine um ein Viertel kleinere Version des Freischwingers zu entwickeln: den Panton Junior.

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Panton Junior , Verner Panton 2005
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Mit einer Sitzhöhe von knapp 35 Zentimetern eignet sich der Panton Junior als Sitzgelegenheit für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren. Zu den regulären Farben weiß, orange, lime, rot, blau und rosa führen vereinzelte Händler die Sonderfarbe maigrün. Der Kinderstuhl aus durchgefärbten Kunststoff ist besonders robust und 100 Prozent wasserfest. Zudem fördert seine ergonomische Form das aktive Sitzen. Mit mehr als einer Sitzposition, die ausprobiert werden kann, wird es den Kids auf einem Panton Junior nicht so schnell langweilig. Sind die Kinder dann irgendwann aus dem Kunststofffreischwinger heraus gewachsen, eignet sich der Panton Junior zudem als attraktive Ablagemöglichkeit. Im Original trägt der Panton Junior Kinderstuhl (wie sein großer Bruder, der Panton Chair) die eingegossene Signatur Verner Pantons.

Stühle von Verner Panton.